Selbst hergestellte griechische Modellfiguren im Maßstab 1:72
 
Romulus und der Raub der Sabinerinnen

Szenario-Anweisungen

Nach dem Raub der Sabinerinnen, bei dem auch junge Frauen und Mädchen aus den Städten Caenina, Crustumeria und Antemnae betroffen waren, beschließen diese drei Städte, Rom anzugreifen. Verteidigen Sie als König Romulus das aufstrebende Rom und vernichten Sie die Angreifer. Nutzen Sie dabei die geografische Lage Roms am Tiber.


Hinweise

Seien Sie bei Ihren Unternehmungen vorsichtig und achten Sie darauf, daß König Romulus (im Spiel als Held Hektor gekennzeichnet) nicht getötet wird. Das wäre das Ende für Rom. Sollte er bekehrt werden, bekehren Sie ihn zurück. Für Ihre Kriegführung benötigen Sie viele Ressourcen, vor allem Gold. Sichern Sie sich die Goldvorkommen in Ihrer Umgebung.


Sieg

Sie haben nicht nur Rom gerettet sondern auch drei mißgünstige Nachbarstädte zerstört. Nun können Sie sich auf den Angriff der Sabiner, der sicherlich irgendwann kommen wird, vorbereiten.


Niederlage

Das war ein schwerer Schlag gegen Rom. Nach dem gewaltsamen Tod von König Romulus wird Rom sicherlich in die Bedeutungslosigkeit versinken.


Geschichte

Nach seiner Gründung durch Romulus im Jahre 753 vor Christus war Rom zunächst ein Anziehungspunkt für Männer allerlei Herkunft. Um nicht schon nach einer Generation wieder auszusterben, baten die Römer ihre Nachbarstädte, mit Frauen aus diesen Städten Ehen schließen zu dürfen. Dieses Ansinnen wurde von den Nachbarstädten jedoch rundweg abgelehnt. Daraufhin ersannen die Römer eine List. Sie veranstalteten Spiele zu Ehren des Pferde-Neptuns in Rom, zu denen sie die Nachbarstädte einluden. Während der Spiele raubten sie dann die jungen Frauen und Mädchen der Gäste. Dieser Gewaltakt ist als der Raub der Sabinerinnen in die Geschichte eingegangen.

Die Städte Caenina, Crustumeria und Antemnae unterlagen den Römern. Zwischen die anschließend kämpfenden Römer und Sabiner warfen sich die geraubten Frauen und Mädchen. Die Frauen forderten die Männer auf, den Kampf endlich einzustellen und sich zu versöhnen, denn schließlich seien sie ja Schwiegerväter und Schwiegersöhne. Dies beeindruckte die Kämpfer sehr. Sie schlossen Frieden und vereinigten die beiden Völkerschaften zu einer.